Rechnungslegung nach OR 2026
Dauer: 120 Minuten
Hilfsmittel: Taschenrechner, Kontenplan (Button unten rechts)
Eingabeformat Beträge: Ohne Hochkomma, Dezimalstellen mit Punkt (z.B. 12500.00)
Eingabeformat Konten: 4-stellige Kontonummer gemäss Kontenrahmen KMU (z.B. 1020)
Eingabeformat Prozente: Mit Komma als Dezimaltrennzeichen (z.B. 2,5)
Diese Übungsprüfung dient zur Vorbereitung auf die Sachbearbeiterprüfung Rechnungswesen.
Sie können jede Aufgabe beliebig oft bearbeiten. Die Lösung wird erst angezeigt, wenn Sie auf "Lösung anzeigen" klicken.
Nutzen Sie den Kontenplan über den Button unten rechts im Bildschirm.
Die Müller Handels AG erstellt per 31.12.2025 ihren Jahresabschluss. Ordnen Sie die Positionen in die korrekte Reihenfolge der Erfolgsrechnung und Bilanz, indem Sie diese per Drag & Drop in die richtigen Zeilen ziehen. Berechnen Sie anschliessend die Zwischentotale.
Ziehen Sie die Positionen in die korrekte Zeile der Erfolgsrechnung.
| Erfolgsrechnung | |
|---|---|
| = Bruttogewinn | |
| = Betriebsergebnis | |
| = Reingewinn | |
Ordnen Sie die Kategorien und Positionen korrekt in der Bilanz zu.
| Total Umlaufvermögen | |
| Total Anlagevermögen | |
| Total Aktiven | |
| Total kfr. FK | |
| Total lfr. FK | |
| Total Eigenkapital | |
| Total Passiven | |
Die Schneider AG erstellt per 31.12.2025 den Jahresabschluss. Verbuchen Sie die folgenden Abschlussbuchungen. Geben Sie die Kontonummern gemäss Kontenrahmen KMU ein. Runden Sie alle Beträge auf 5 Rappen.
Die Schneider AG hat am 01.04.2025 eine Produktionsmaschine für 96'000 Franken angeschafft und in Betrieb genommen. Die Maschine wird mit 25% vom Buchwert abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt pro rata temporis ab Inbetriebnahme.
Indirekte Verbuchung.
Am 01.07.2025 wurde die jährliche Sachversicherungsprämie von 14'400 Franken für die Periode vom 01.07.2025 bis 30.06.2026 per Bank bezahlt. Die Zahlung wurde vollständig auf dem Konto Sachversicherungsaufwand erfasst.
Nehmen Sie die Abgrenzungsbuchung vor.
Die Hypothekarschuld der Schneider AG beträgt 450'000 Franken. Der Zinssatz ist 1,5% pro Jahr. Die Zinsen werden halbjährlich am 31.03. und 30.09. fällig und bezahlt. Der letzte Zinstermin war am 30.09.2025.
Nehmen Sie die Abgrenzungsbuchung vor.
Eine Forderung gegenüber der Kundin Müller GmbH über 8'500 Franken ist definitiv uneinbringlich. Die Kundin wurde für insolvent erklärt. Auf diese Forderung besteht bereits eine Einzelwertberichtigung von 5'100 Franken.
Indirekte Verbuchung. Zwei Buchungen erforderlich.
1. Buchung:
2. Buchung:
Der Warenbestand zeigt in der Buchhaltung einen Wert von 145'000 Franken. Die Inventur am 31.12.2025 ergibt einen Einstandswert von 138'000 Franken. Aufgrund von Ladenhütern wird der Netto-Veräusserungswert auf 132'000 Franken geschätzt.
Direkte Verbuchung.
Im Vorjahr wurde eine Rückstellung für Garantieverpflichtungen von 14'000 Franken gebildet. Die effektiven Garantiekosten im Jahr 2025 betrugen 14'000 Franken und wurden laufend über das Konto Unterhalt und Reparaturen verbucht. Die Rückstellung ist nun zu verwenden.
Verwendung der Rückstellung.
Nach der Ausbuchung der Forderung Müller GmbH betragen die verbleibenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 285'000 Franken. Die Wertberichtigung FLL soll pauschal 3% der FLL betragen. Die bestehende Wertberichtigung FLL (ohne die aufgelöste Einzelwertberichtigung) beträgt 6'200 Franken.
Indirekte Verbuchung.
Die Schneider AG vermietet eine Bürofläche im Nebengebäude an ein Drittunternehmen. Die monatliche Miete beträgt 4'800 Franken und wird jeweils am 5. des Folgemonats bezahlt. Die Dezembermiete 2025 wurde noch nicht verbucht.
Nehmen Sie die Abgrenzungsbuchung vor.
Bei der Kassenkontrolle am Jahresende wird ein Kassenbestand von 1'245 Franken gezählt. Das Kassenkonto, das ausschliesslich für Barverkäufe von Handelswaren verwendet wird, weist jedoch einen Saldo von 1'320 Franken aus. Die Differenz ist nicht aufklärbar.
Verbuchen Sie die Kassendifferenz.
Die Weber GmbH verwendet die Nettomethode und rechnet nach vereinbarten Entgelten ab. MWST-Satz 8,1%. Runden Sie alle Beträge auf 5 Rappen.
Die Weber GmbH kauft Handelswaren auf Rechnung. Der Rechnungsbetrag beträgt brutto 16'215 Franken inkl. 8,1% MWST.
Nettomethode: Zwei Buchungen erforderlich.
1. Buchung:
2. Buchung:
Der Lieferant gewährt nachträglich einen Rabatt von 5% auf den Wareneinkauf aus a). Die Weber GmbH erhält eine Gutschrift.
Nettomethode: Zwei Buchungen erforderlich.
1. Buchung:
2. Buchung:
Die Weber GmbH verkauft Waren auf Rechnung. Der Nettoverkaufspreis beträgt 28'000 Franken exkl. 8,1% MWST.
Nettomethode: Zwei Buchungen erforderlich.
1. Buchung:
2. Buchung:
Die Quartalsabrechnung wird erstellt. Das Konto Geschuldete MWST weist einen Saldo von 12'500 Franken auf. Die Vorsteuer Material und Waren beträgt 4'500 Franken, die Vorsteuer Investitionen und übriger Aufwand beträgt 3'300 Franken. Verrechnen Sie die Vorsteuerkonten mit der geschuldeten MWST.
Zwei Buchungen erforderlich.
1. Buchung:
2. Buchung:
Die verbleibende MWST-Schuld wird per Bank an die Eidgenössische Steuerverwaltung überwiesen.
Verbuchen Sie die folgenden Geschäftsfälle. MWST ist nicht zu berücksichtigen. Runden Sie alle Beträge auf 5 Rappen. Die Geschäftsliegenschaft wird in einem separaten Kontenkreis geführt.
Die halbjährliche Hypothekarzinsrechnung über 2,4% p.a. auf eine Bankhypothek von 375'000 Franken für die Geschäftsliegenschaft trifft ein und wird sofort per Bank beglichen.
Gemäss Amortisationsplan wird die Bankhypothek um 2,5% des ursprünglichen Hypothekarbetrags von 400'000 Franken reduziert. Zahlung per Bank.
Ein ehemaliger Geschäftspartner verklagt das Unternehmen wegen eines einmaligen Vertragsstreits aus einer Firmenübernahme. Der Anwalt schätzt das Prozessrisiko auf 35'000 Franken. Davon sind bereits 27'000 Franken zurückgestellt. Solche Rechtsstreitigkeiten sind für das Unternehmen aussergewöhnlich.
Ein Handelsunternehmen gewährt seinen Kunden Skonto. Ein Kunde mit einer offenen Rechnung über 18'500 Franken für Warenlieferungen nutzt die Zahlungsbedingung «2% Skonto bei Zahlung innert 10 Tagen» und überweist fristgerecht.
1. Buchung:
2. Buchung:
Zur Anlage flüssiger Mittel werden 200 Namenaktien der Novartis AG zum Tageskurs von CHF 82.50 erworben. Die Courtage beträgt 0,5% des Kurswerts. Die Wertschriften werden netto verbucht.
Zwei Buchungen erforderlich.
1. Buchung:
2. Buchung:
Die Generalversammlung einer Beteiligung beschliesst eine Dividende von CHF 4.80 pro Aktie. Das Unternehmen hält 500 Aktien dieser Gesellschaft.
1. Buchung:
2. Buchung:
Wareneinkauf gemäss Rechnung: Listpreis 32'000 Franken, Mengenrabatt 12,5%, Bezugskosten 480 Franken.
Das Betreibungsamt meldet den definitiven Verlustschein für eine Forderung. Die ursprüngliche Rechnung lautete auf 6'800 Franken. Es bestand keine Einzelwertberichtigung.
Ein Schuldner, dessen Forderung vor zwei Jahren vollständig abgeschrieben wurde, überweist unerwartet 40% der damaligen Forderung von 4'500 Franken.
Lohnabrechnung Januar: Bruttolohn 8'400 Franken. Arbeitnehmeranteile: AHV/IV/EO 5,3%, ALV 1,1%, NBU 0,8%, PK 4,5%. Der Nettolohn wird überwiesen.
Buchung ohne Hilfskonto. Zwei Buchungen erforderlich.
1. Buchung:
2. Buchung:
Kauf einer CNC-Fräsmaschine: Katalogpreis 56'000 Franken, Händlerrabatt 8%, Anzahlung 30% bar, Rest auf Rechnung.
1. Buchung:
2. Buchung:
Eine Produktionsmaschine (Anschaffungswert 85'000, kumulierte Abschreibungen 61'000) wird für 28'000 Franken auf Rechnung verkauft.
Indirekte Abschreibungsmethode. Drei Buchungen erforderlich.
1. Buchung:
2. Buchung:
3. Buchung:
Der Geschäftsinhaber entnimmt Handelswaren für den privaten Gebrauch. Der Einstandspreis beträgt 280 Franken, der Verkaufspreis wäre 420 Franken.
Fremdwährungsgeschäfte (Aufgaben n bis q)
Für die folgenden Geschäftsfälle gelten diese Wechselkurse:
| EUR | USD | |||
|---|---|---|---|---|
| Geld | Brief | Geld | Brief | |
| Noten | 0.9280 | 0.9520 | 0.8650 | 0.8920 |
| Devisen | 0.9350 | 0.9420 | 0.8720 | 0.8780 |
Wareneinkauf auf Rechnung von einem deutschen Lieferanten über EUR 12'500. Der Buchkurs beträgt 0.9480.
Warenverkauf auf Rechnung an einen amerikanischen Kunden über USD 18'000. Der Buchkurs beträgt 0.8750.
Die Rechnung aus Aufgabe n) wird per Banküberweisung bezahlt. Verwenden Sie die aktuellen Kurse aus der Kurstabelle.
Zwei Buchungen erforderlich.
1. Buchung:
2. Buchung:
Der amerikanische Kunde aus Aufgabe o) bezahlt die Rechnung per Banküberweisung. Verwenden Sie die aktuellen Kurse aus der Kurstabelle.
Zwei Buchungen erforderlich.
1. Buchung:
2. Buchung:
Ergänzen Sie unter Berücksichtigung der nachfolgenden Angaben die untenstehende Tabelle.
| Warenvorrat | Die Unterbewertung Anfang und Ende Jahr beträgt ein Drittel. |
| Wertberichtigung FLL | Die tatsächlich gefährdeten Forderungen betrugen Anfang Jahr 26 und Ende Jahr 28. Ermitteln Sie die fehlenden Werte. |
| Rückstellungen | Die effektiv notwendigen Rückstellungen betrugen Anfang Jahr 36. Betrieblich notwendig waren Ende Jahr 40. Die ausgewiesenen Rückstellungen bleiben unverändert. |
| Fahrzeuge | Am 01.01.2025 betrug der Bestand der Fahrzeuge gemäss Finanzbuchhaltung 80, die stillen Reserven betrugen zum selben Zeitpunkt 24. Die in der FIBU vorgenommenen Abschreibungen im Jahr 2025 betragen 23, obschon 20 ausreichend gewesen wären. Während des Jahres 2025 sind weder Fahrzeuge gekauft noch verkauft worden. |
Je richtig ausgefüllte Zelle ½ Punkt. Alle Beträge in Tausend Franken.
Hinweis zur Eingabe: Bei der Veränderung der stillen Reserve geben Sie eine Auflösung (Abnahme) mit Minuszeichen ein (z.B. −60). Eine Bildung (Zunahme) geben Sie als positive Zahl ein (z.B. +3 oder 3).
| Position | 01.01.2025 | 31.12.2025 | 2025 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ausge- wiesener Wert |
Tat- sächlicher Wert |
Bestand stille Re- serve |
Ausge- wiesener Wert |
Tat- sächlicher Wert |
Bestand stille Re- serve |
Verän- derung stille Reserve |
|
| Warenvorrat | |||||||
| Wertberichtigung FLL | |||||||
| Rückstellungen | |||||||
| Fahrzeuge | |||||||
Korrekt Falsch Vorgegeben
| Position | 01.01.2025 | 31.12.2025 | 2025 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ausge- wiesener Wert |
Tat- sächlicher Wert |
Bestand stille Re- serve |
Ausge- wiesener Wert |
Tat- sächlicher Wert |
Bestand stille Re- serve |
Verän- derung stille Reserve |
|
| Warenvorrat | 1'200 | 1'080 | |||||
| Wertberichtigung FLL | 31 | 26 | 35 | ||||
| Rückstellungen | 48 | 48 | |||||
| Fahrzeuge | 24 | ||||||
Warenvorrat: Unterbewertung = ⅓ → Tatsächlicher Wert = Ausgewiesener Wert × 1,5 | SR = Ausgewiesener Wert × 0,5
Veränderung: 540 − 600 = −60 (Auflösung)
WB FLL: Stille Reserve = Ausgewiesene WB − Tatsächlich gefährdete Forderungen (überhöhte Korrektur)
Veränderung: 7 − 5 = +2 (Bildung)
Rückstellungen: Stille Reserve = Ausgewiesene RS − Effektiv notwendige RS (überhöhte Passiven)
Veränderung: 8 − 12 = −4 (Auflösung)
Fahrzeuge: FIBU Abschr. 23, nötig 20 → SR steigt um 3 | Neuer Buchwert = 80 − 23 = 57 | Tat. Wert = 104 − 20 = 84
Veränderung: 27 − 24 = +3 (Bildung)
Merke: Auflösung (Abnahme SR) = negative Zahl | Bildung (Zunahme SR) = positive Zahl
Ausgangslage: Peter Müller führt ein Einzelunternehmen (Schreinerei). Eigenkapital per 01.01.: 185'000 Franken.
Herr Müller bezahlt die Leasingrate seines privaten Fahrzeugs von CHF 890 vom Geschäftskonto. Gleichzeitig überweist er CHF 2'400 für die private Wohnungsmiete.
Herr Müller entnimmt Holzmaterial für den privaten Terrassenbau. Einstandspreis CHF 1'850, kalkulierter Verkaufspreis CHF 2'590 (Marge 40%).
Herr Müller bringt seinen privaten Kleintransporter (Verkehrswert CHF 28'000) ins Geschäft ein.
Jahresabschluss: Der Jahresgewinn von CHF 78'500 wird auf das Eigenkapitalkonto übertragen.
Ausgangslage Bauer AG:
| Aktienkapital (800 Namenaktien à CHF 500, voll liberiert) | 400'000 Franken |
| Gesetzliche Gewinnreserve per 01.01. | 32'000 Franken |
| Freiwillige Gewinnreserve per 01.01. | 80'000 Franken |
| Gewinnvortrag | 6'200 Franken |
| Jahresgewinn 2025 | 98'000 Franken |
Beschluss GV:
Zuweisung gesetzliche Gewinnreserve gemäss OR, Zuweisung freiwillige Reserve CHF 10'000, Grunddividende, Gewinnbeteiligung VR CHF 8'000, danach so viele ganze Prozente Zusatzdividende wie möglich, Rest Vortrag.
Hinweis zur Eingabe: Geben Sie Abzüge mit Minuszeichen ein (z.B. −4'900). Der Bilanzgewinn und der Gewinnvortrag neu sind positive Werte.
| Gewinnverteilung gemäss OR | |
|---|---|
| Gewinnvortrag | 6'200 Franken |
| Jahresgewinn | 98'000 Franken |
| Bilanzgewinn | |
| Zuweisung ges. Gewinnreserve | |
| Zuweisung freiwillige Reserve | |
| Grunddividende | |
| Gewinnbeteiligung VR | |
| Zusatzdividende | |
| Gewinnvortrag neu | |
Ausgangslage: Die Weber AG kauft am 01.01.2024 eine CNC-Fräsmaschine für CHF 96'000. Nutzungsdauer: 8 Jahre. Restwert: CHF 8'000.
Berechnen Sie die Abschreibungen für die ersten 4 Jahre nach der linearen und degressiven Methode (30% vom Buchwert).
| Jahr | Linear | Degressiv 30% | ||
|---|---|---|---|---|
| Abschreibung | Buchwert | Abschreibung | Buchwert | |
| Anschaffung | — | 96'000 | — | 96'000 |
| 2024 | ||||
| 2025 | ||||
| 2026 | ||||
| 2027 | ||||
Kauf einer Produktionsanlage: Listenpreis CHF 145'000, Händlerrabatt 12%, Transport und Montage CHF 4'800. Anzahlung 25% bar, Rest auf Rechnung.
1. Buchung:
2. Buchung:
Jahresabschluss: Die Maschinen (AW 280'000) werden mit 20% degressiv abgeschrieben. Der Buchwert zu Jahresbeginn beträgt CHF 179'200. Indirekte Methode.
Ein Lieferwagen (AW 68'000, kumulierte WB 49'000) wird für CHF 14'500 per Bank verkauft. Indirekte Methode.
1. Buchung (WB auflösen):
2. Buchung (Verkaufspreis):
3. Buchung (Gewinn/Verlust):
Impairment-Test: Eine Spezialmaschine (AW 120'000, BW 72'000) hat einen erzielbaren Wert von nur noch CHF 45'000. Ausserplanmässige Abschreibung erforderlich. Direkte Methode.
Die Keller AG führt das Wertschriftenkonto nach dem Nettoprinzip. Im Wertschriftenkonto erscheinen nur Kurswerte. Runden Sie alle Beträge auf 5 Rappen.
Kauf von 400 Inhaberaktien der Roche AG zum Kurs von CHF 248.50. Die Courtage beträgt 0,8% des Kurswerts, die Börsenabgabe 0,15%.
1. Buchung (Kurswert):
2. Buchung (Spesen):
Kauf von Obligationen der Eidgenossenschaft: Nominalwert CHF 100'000, Kurs 98,5%, Marchzins 45 Tage bei Coupon 1,25% p.a., Spesen CHF 85.
1. Buchung (Kurswert):
2. Buchung (Spesen):
3. Buchung (Marchzins):
Verkauf von 200 Nestlé-Aktien (BW CHF 18'400) zum Kurs von CHF 98.20. Courtage 0,6%, Börsenabgabe 0,15%.
1. Buchung (Buchwert ausbuchen):
2. Buchung (Kursgewinn/-verlust):
3. Buchung (Spesen):
Die Roche AG aus Aufgabe a) schüttet eine Dividende von CHF 9.60 pro Aktie aus.
1. Buchung (Nettobetrag):
2. Buchung (Verrechnungssteuer):
Die Bank belastet die jährliche Depotgebühr von CHF 320 sowie Kontoführungsgebühren von CHF 48.
Jahresabschluss: Der Wertschriftenbestand zeigt folgende Werte:
| Titel | Buchwert | Kurswert 31.12. |
|---|---|---|
| Roche-Aktien | 99'400 | 97'200 |
| Eidg. Obligationen | 98'500 | 99'100 |
| Total | 197'900 | 196'300 |
Bewertung nach Niederstwertprinzip (Einzelbewertung). Die Obligationen haben einen Coupon-Termin am 15. Februar. Vom Kauf bis zum 31.12. sind 270 Tage vergangen.
1. Buchung (Kursbewertung):
2. Buchung (Marchzins abgrenzen):
| Konto | Bezeichnung |
|---|---|
| 1 Aktiven | |
| 1000 | Kasse |
| 1020 | Bank |
| 1060 | Aktien kurzfristig (Umlaufvermögen) |
| 1063 | Obligationen kurzfristig (Umlaufvermögen) |
| 1069 | Wertberichtigung Wertschriften kurzfristig |
| 1100 | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (FLL) |
| 1109 | Wertberichtigung FLL (Delkredere) |
| 1170 | Vorsteuer Material, Waren, Dienstleistungen |
| 1171 | Vorsteuer Investitionen, übriger Aufwand |
| 1176 | Verrechnungssteuer |
| 1200 | Warenvorrat / Handelswaren |
| 1300 | Aktive Rechnungsabgrenzung |
| 1301 | Aktive RA (Noch nicht erhaltener Ertrag) |
| 1400 | Aktien Anlagevermögen (Finanzanlagen) |
| 1403 | Obligationen Anlagevermögen (Finanzanlagen) |
| 1409 | Wertberichtigung Finanzanlagen |
| 1500 | Maschinen |
| 1509 | Wertberichtigung Maschinen |
| 1510 | Mobiliar |
| 1519 | Wertberichtigung Mobiliar |
| 1520 | Fahrzeuge |
| 1529 | Wertberichtigung Fahrzeuge |
| 2 Passiven | |
| 2000 | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (VLL) |
| 2030 | Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten |
| 2100 | Bankverbindlichkeiten kurzfristig |
| 2200 | Geschuldete MWST (Umsatzsteuer) |
| 2210 | Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten |
| 2270 | Verbindlichkeiten Sozialversicherungen |
| 2300 | Passive RA (Erhaltener Ertrag Folgejahr) |
| 2301 | Passive RA (Noch nicht bezahlter Aufwand) |
| 2330 | Kurzfristige Rückstellungen |
| 2401 | Hypothek |
| 2600 | Rückstellungen langfristig |
| 2630 | Rückstellungen Garantieverpflichtungen |
| 2800 | Aktienkapital / Stammkapital |
| 2850 | Privat (Einzelunternehmen) |
| 2891 | Jahresgewinn EU |
| 2950 | Gesetzliche Gewinnreserve |
| 2970 | Gewinnvortrag |
| 2980 | Gewinnausschüttung |
| 3 Betriebsertrag | |
| 3000 | Produktionserlöse |
| 3200 | Handelserlöse / Warenertrag |
| 3400 | Dienstleistungserlöse |
| 3805 | Verluste aus Forderungen |
| 3806 | Bestandesänderung WB FLL |
| 4 Aufwand Material/Waren | |
| 4000 | Materialaufwand |
| 4200 | Handelswarenaufwand / Warenaufwand |
| 4400 | Aufwand für bezogene Dienstleistungen |
| 5 Personalaufwand | |
| 5000 | Löhne |
| 5700 | AHV, IV, EO, ALV |
| 6 Betriebsaufwand | |
| 6000 | Raumaufwand / Miete |
| 6100 | Unterhalt und Reparaturen |
| 6300 | Sachversicherungen |
| 6700 | Sonstiger Betriebsaufwand |
| 6800 | Abschreibungen |
| 6900 | Finanzaufwand (Zinsaufwand) |
| 6950 | Finanzertrag (Zinsertrag) |
| 7 Betriebsfremder Erfolg / Liegenschaften | |
| 7400 | Wertschriftenaufwand (Kursverluste, Spesen) |
| 7410 | Wertschriftenertrag (Dividenden, Zinsen, Kursgewinne) |
| 7450 | Beteiligungsertrag |
| 7460 | Beteiligungsaufwand |
| 7500 | Liegenschaftsertrag |
| 7510 | Liegenschaftsaufwand |
| 8 Ausserordentlicher Erfolg | |
| 8500 | Ausserordentlicher Aufwand |
| 8510 | Ausserordentlicher Ertrag |
| 9 Abschluss | |
| 9200 | Jahresgewinn |